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2007 07 Mai

Busunfall mit der 615, die zweite

Author: Eglatholion Categories: Allgemein

Oder: Angst bei der täglichen Busfahrt

Nachdem vor wenigen Wochen bereits eine Autofahrerin der Linie 615 von Remscheid nach Wuppertal bei der Einfahrt zum Hauptbahnhof die Vorfahrt genommen hatte, woraufhin diese den Bus an der vorderen Einstiegstür rammte und sich die Scherben dieser durch den halben Bus verteilten (ich saß mit drin), war es heute abermals soweit:

Auf dem Weg von Wuppertal nach Remscheid rammte heute, gegen 16 Uhr, ein UPS-Fahrzeug die 615 in der Kurve kurz vor der Haltestelle „Hasten Museum“ auf der linken Seite, direkt hinter der Fahrerkabine. Die Scherben der beiden Fenster, die diesmal bis in den hinteren Bereich des Busses katapultiert wurden, regneten nicht nur auf diverse Fahrgäste nieder und blieben in ihren Haaren hängen, sondern trafen mit einer gewissen Wucht auch einen Mann, der die Scherben in das Gesicht und die Augen bekam, sowie eine ältere Dame, die sich an der Hand verletzte.

Ich hatte abermals Glück und bin mit Kopfschmerzen davongekommen.
Aber eigentlich warte ich jeden Tag darauf, dass genau so etwas passiert.

Fast jedes Mal, wenn ich mit der 615 fahre – und das ist zurzeit mindestens 2x am Tag –, habe ich Angst vor einem Unfall.
Oft genug kommt jene nämliche mehrere – teils 10 – Minuten zu spät und heizt daraufhin wie wahnsinnig die Berge auf und ab – egal ob es regnet oder nicht (dabei frage ich mich öfter, wie ein Bus an der Hochstraße – 2 Haltestellen nach Start beim Friedrich-Ebert-Platz – 10 Minuten zu spät kommen kann).
In Folge dessen gibt der Fahrer zumeist anschließend bergab Richtung Gerstau – sollte die Ampel gerade auf Rot umschalten – noch einmal schön Gas und rast anschließend mit einem Affenzahn über die kirschgelbe Ampel.
An anderen Stellen, an denen die Ampel dann doch nicht mehr zu schaffen ist, wird dafür noch eine Fast-Vollbremsung hingelegt, bei ein stehender Fahrgast durch den ganzen Bus fliegen würde, hielte er sich nicht fest.

Umso verwunderlicher ist es für mich, dass auch dieses Mal der Fahrer des Busses nicht schuld an dem Unfall war. (Ich beziehe mich auf die Aussage des Autofahrers, der hinter dem Bus fuhr; ich selbst konnte – da ich rückwärts an der Drehscheibe saß – nichts sehen. Nach dessen Aussage kam der UPS-Wagen zu schnell auf die Kurve zu, bremste noch, rammte jedoch daraufhin den Bus – welcher anschließend noch die rechte Leitplanke mitnahm.)

Dennoch werde ich morgen wohl einen Brief an die Stadtwerke Remscheid und Wuppertal schreiben; denn es kann doch wohl nicht sein, dass ich jedes Mal, wenn ich den Bus betrete, zunächst überlege, ob ich mich lieber auf den mir immer etwas unsicher erscheinenden Platz hinter der Drehscheibe setze, oder ob es wohl weiter hinten oder vorne sicherer ist.

Glaubt es mir oder nicht: Heute, wenige Minuten vor dem Unfall, überlegte ich, ob ich mich doch lieber an einen anderen Platz setzen solle, weil mir durch den Kopf ging, wie ich bei einem potentiellen Unfall von der Drehscheibe zerquetscht würde. Wenig später krachte es. (Mein Platz erwies sich diesmal jedoch – wie gesagt – als sicher.)

Und es kann doch nicht sein, dass ich 48 € im Monat dafür ausgebe, dass ich bei der Fahrt mit dieser Linie um mein Leben fürchte oder dass ich – so wie heute – nach einem Unfall im strömenden Regen nach Hause laufen muss.

Sollte man nicht meinen, dass es zum Service gehöre, sich während der Fahrt sicher zu fühlen?

Wie gesagt: Auch diesmal scheint der Fahrer nicht schuld gewesen zu sein. Aber wenn man in Betracht zieht, wie die Fahrer dieser Linie mitunter fahren, ist dies möglicherweise nur eine Frage der Zeit.

Busunfall 615, 2007-05-07 Busunfall 615, 2007-05-07
PS: Gelobt seien die modernen Handys. ;)

10 Responses to “Busunfall mit der 615, die zweite”

  1. tunefish GERMANY Windows 2000 Mozilla Firefox 2.0.0.3 Says:

    Ja, was Du da beschreibst riecht schon extrem nach chronischem Mißstand und Ähnliches kennt wahrscheinlich jeder, der desöfteren öffentliche Verkehrsmittel nutzt.
    In anderen Verkehrsverbünden, wie z.B. der RVM, gibt es dieses Problem nicht. (Obwohl gerade dort viele Linienbusse weite Strecken über Landstrassen und über die Autobahn fahren) Dort gibt es sogar Anschnallgurte und kostenlose Radionutzung an jedem Sitzplatz.(Kopfhörer für 5,-€ beim Busfahrer käuflich zu erwerben falls man mal den Eigenen vergessen hat. Das alle öffentlichen Verkehrsmittel und Taxen z.B. in und um Münster schon seit vielen Jahren mit Bio-Diesel und/oder Rapsöl fahren sei hier nur am Rande und der Vollständigkeit halber erwähnt.)
    Die Problematik des rücksichtslosen Fahrens und der schieren Raserei seitens der WSW-Busfahrer kennt wohl nahezu jeder und ist anscheinend ein geradezu totgeschwiegenes Problem, womit ich nun wirklich nicht alle über einen Kamm scheren möchte.
    Neben besserer Fahrausbildung und interner Schulung seitens der WSW wären ein sinnvoller erster Schritt. Die Einrichtung eines Beschwerdetelefons und die Plakatierung selbigens in den Fahrzeugen wäre ein guter Kontrollmechanismus. Technisch gesehn (und jetzt kommt meine Spezialdisziplin) wäre es völlig unproblematisch die Fahrzeuge der WSW, die im innerstädtischen Bereich eingesetzt werden und nicht über Landstraßen fahren, was sowieso nur einen verschwindend geringen Teil betrifft wenn überhaupt, mit einem simplen Geschwindigkeitsbegrenzer auszurüsten, wie er z.B. in LKWs seit langem Standard ist. Der Vorwand das diese Umrüstung zu teuer sei, ist erstens einfach als platte Lüge abzustempeln (ich liefere gern ein Gutachten, falls nötig) und läßt sich zweitens durch eine einfache, kaufmännische Kalkulation gegen die Summe, die durch Schäden, Versicherungen und Kosten für Zahlungen an z.B. in mitleidenschaftgezogene Fahrgäste entstehen, wirtschaftlich rechtfertigen.
    Ich würde eine einfache Unterschriftenaktion als Untermauerung Deines Briefes an die WSW vorschlagen.

    Toller Blog, Ace!

    Glückwunsch dazu und weiter so!

  2. Candra GERMANY Windows XP Opera 9.02 Says:

    Outsch!!
    das ist ja echt mal heftig! Da bin ich wirklich froh, dass der RMV da nicht solche Spacken ans Steuer setzt – okay, die eine tolle fahrerin regt sich manchmal etwas sehr auf und schreit die armen AUtofahrer an, aber trotzdem fährt sie anständig und ischer!
    Einen Beschwerdebrief würde ich auf alle Fälle mal einreichen! Weil so, wie du es beschreibst, kann es ja nun wirklich nicht sen! Das darf nicht sein!

  3. glasengel GERMANY Windows XP Mozilla Firefox 2.0.0.3 Says:

    krass, die bilder sehen ja ganz schön heftig aus! da bin ich froh, dass ich auto fahre ;)
    nee, ernsthaft, so kann es ja nicht weitergehen! bin gespannt, ob dein beschwerdebrief irgendeine reaktion provoziert.
    lieben gruß glasengel.

  4. Jan GERMANY Windows Vista Internet Explorer 7.0 Says:

    Hallo Also ich finde es schon sehr übertrieben wie du das hier beschreibst. Ich bin selber Busfahrer in Wuppertal für die VSG. Klar gibt es die, die etwas zügiger fahren und die, die etwas vorsichtiger fahren. Und ich verstehe auch das du sauer darüber bist, dass Die 615 oder andere Fahrzeuge oft oder regelmäßig zu spät kommen. Da liegt die schuld aber nicht beim Fahrer sondern an der Fahrplangestaltung. Denn man hat z.B. 4min Zeit um von einem Punk zum nächsten zu kommen braucht aber mind. 10 Minuten. Ich weiß ja nicht ob du dir vorstellen kannst wie schwierig und anstrengend es ist den ganzen Tag durch den überfüllten Verkehr zu fahren. Da muss man andauernd an falsch geparkten Autos Baustellen oder anderen Hindernissen vorbei, „und da geht es oft um Millimeter arbeit“ wird von rücksichtlosen und das sind ca. 90% der anderen Verkehrsteilnehmer ab gedrängt usw. Wir fahren in der Woche ca. 800 – 1.000 km im Stadtverkehr.
    Darüber hinaus hat man die Verantwortung von 18m langen unbezahlbaren Fahrzeugen und natürlich über das leben jedes einzelnen Fahrgastes.
    Klar das wir die StVO genau so einzuhalten haben wie alle andren aber bevor ich eine Vollbremsung mache und dadurch Fahrgäste zum fallen kommen kann es auch schon mal vorkommen das eine Ampel bei dunkel Orange durchfahren wird. Außerdem ist es doch klar, das wenn man vorne mit gelb durchfährt bei dir hinten Rot ist.
    Ich finde es immer schade das wenn etwas ist immer alles der dumme Fahrer schuld ist.
    Ich mag meinen Beruf wirklich sehr gerne, ich finde es nur schade, das es Leute gibt die Keine Ahnung vom Straßenverkehr haben (damit will ich nicht sagen das du keine Ahnung hast, also nicht persönlich nehmen J) meinen alles besser zu können. Fahrt doch einfach mal einen Tag lang mit und schaut euch alles mal genau an, dann wisst ihr was ich meine und könnt mal überlegen ob das „Fahren“ wirklich so einfach ist. Außerdem überleg mal wie viele Unfälle mit Linienfahrzeugen passieren wo der Fahrer schuld hat im Gegensatz zu den täglichen Autounfällen. Ca. 1%. Also!!

    Ich wohne genau in dem Haus wo damals die 615 zum stehen gekommen ist und da kracht es ca. 20mal im Jahr und immer dann wenn es regnet oder schneit. Und jedes mal ist ein PKW fahrer schuld da diese viel zu schnell in die Kurve gehen. (30kh/h bei nässe.)

    So ich glaube jetzt habe alles gesagt was ich sagen wollte. Überlegt mal ob ich sooo unrecht habe.

    Mit lieben grüßen
    Jan

  5. Eglatholion GERMANY Linux Mozilla Firefox 2.0.0.6 Says:

    Hallo Jan,

    vielen Dank für den Kommentar aus deiner Sichtweise.

    Mir ist durchaus bewusst, dass dieser Job sicherlich sehr anstrengend ist und dass es auch seine Gründe hat, dass man bei einer gewissen Geschwindigkeit nicht mehr vor einer rotwerdenen Ampel bremsen kann. Ich bin sehr froh, dass es Busfahrer gibt, und ich möchte auch nicht mit euch tauschen.
    Ich gehöre auch nicht zu den Leuten, die – wie tunefish weiter oben – der Ansicht sind, dass sich dieses Verhalten bei allen Busfahrern der WSW widerspiegelt.

    Ich bleibe allerdings bei meinem Standpunkt, dass die Fahrweise der Linie 615 sehr oft katastrophal ist; ich bin schließlich über ein Jahr teilweise mehrmals täglich mit ihr gefahren. Bei anderen Linien empfinde ich das als nicht so schlimm.
    Inzwischen bin ich auch nach Wuppertal umgezogen und muss nur noch selten mit dieser Linie fahren – und da bin ich wirklich froh drüber. Denn auch meine Ausführung, dass ich bei dieser Fahrweise wirklich Angst hatte (und ich bin ansonsten nicht so zimperlich und ängstlich), war nicht übertrieben. Auch dass ich jeden Tag damit gerechnet habe, dass wieder etwas passieren könne, war weder übertrieben noch gelogen. Und ich bin wie gesagt der Ansicht, dass das ja wohl kein Zustand sein kann – dass Fahrgäste Angst haben.

    Was nun der Grund dafür ist, dass die 615 auch dauernd deutlich zu spät kam (z.T. wie gesagt 10 Minuten), ist mir zum einen völlig schleierhaft – denn wenn man in Remscheid an der Hochstr. einsteigt, liegt dies nur zwei Haltestellen vom Startpunkt „Friedrich-Ebert-Platz“ entfernt, mit nur 2 Ampeln dazwischen, und beide kann man von der Haltestelle aus sehen –, zum anderen ist mir das als Fahrgast aber auch egal. Wenn es nicht machbar ist, die Strecke in der geplanten Zeit zurückzulegen, sollte man eben den Fahrplan umgestalten. Es kann nicht sein, dass dann deswegen gerast wird.

    Wie gesagt, meine Ausführungen betreffen speziell die Linie 615. Ich gehöre nicht zu den Leuten, die ständig über die Fahrer meckern. Bei dieser Linie halte ich meine Kritik jedoch durchaus für angebracht.

    Übrigens, um auch mal auf die Frage einzugehen, was aus dem Brief geworden ist: Da der John mir vorgeworfen hat, ich verhielte mich wie ein Rentner mit Langeweile, habe ich ihn dann doch nicht mehr geschrieben. ;-)
    (Naja, eigentlich hatte ich es schon vor, aber dann habe ich es doch so lange schludern lassen, bis es dafür doch unangebracht spät gewesen wäre.)

    Danke nochmal an Jan für den Kommentar. Er hilft sicherlich, ein paar Missverständnisse aus dem Weg zu räumen. :-)

  6. Jan GERMANY Windows Vista Internet Explorer 7.0 Says:

    Hallo Eglatholion
    Ich danke dir ebenfalls für deine Antwort. Ich gebe dir recht, das es sicherlich einige Kollegen gibt die etwas zu zügig fahren. Und ich gebe dir recht das es nicht sein kann, dass ein Fahrgast angst haben muss!! Allerdings trifft eine solche Fahrweise nur auf wenige Fahrer zurück. Wenn du dich beim nächsten mal wegen einer Fahrweise bedroht fühlst würde ich den Fahrer einfach mal freundlich ansprechen und deine Bedenken äußern. Ich mein man kann ja nur seine Fehler korrigieren, wenn man sie bemerkt.
    Was die Verspätungen betrifft kann ich nur jedem Raten beschwert euch was das zeug hält. Allerdings nicht beim Fahrer sondern direkt beim Kundenservice der Verkehrsbetriebe z.B. WSW, SR…! Wir selber können ja nur mit dem Kopf schütteln bei solchen unmöglich zu schaffenden Zeiten.
    Das mit der Verspätung an der HST. Hochstraße kann ich dir erklären. Wir haben 10 min Wendezeit (Pause) an der HAST. Friedrich – Ebert – Platz. Kommen aber schon gut 17-20 min zu spät. Der Hauptgrund dieser Verspätung kann ich dir auch erläutern. Wenn wir Pünktlich am Wuppertal HBF abfahren stehen wir wegen der Ampelphasen in einer läge von ca.700m 8-10 mal. (Fahrgastwechsel natürlich eingeschlossen). So haben wir dann schon an der HST. Blankstraße durchschnittlich beim Berufsverkehr 9minuten Verspätung. Und das waren ja bis dahin nur drei Haltestellen. Verstehst du das? Also ich gebe euch und jedem Fahrgast nehmt das nicht hin und beschwert euch. Wenn wir als Fahrer uns beschweren bringt das gar nichts. Manche Verspätungen lassen sich natürlich nicht verhindern aber einen großen teil eindämmen wenn jede Linie die große Probleme hat einen Zug mehr rein bekommt.
    Der Vorschlag von „tunefish“ mit gedrosselten Fahrzeugen ist sichtlich gut gemeint aber nicht durch zu setzen. Wir habe ca. 400 Fahrzeuge die eh alle bis auf die 93´ger auf 80km/H gedrosselt sind. Des weiteren müssen jedes unserer Autos muss auf jeder Linie einsetzbar sein (deswegen gibt es keine CE Lackierungen mehr) und da man im Durchschnitt ca. jede 50m eine neue Geschwindigkeitsbegrenzung hat (30 50 70 usw.) und auch eine Drosslung immer Leistungseinbusen mitbringt was man z.B. an Bergen merken würde und auch mit den derzeit eingebauten Drosseln merkt, da den Fahrzeugen ca. 100PS genommen wurde ist der Vorschlag nicht umzusetzen. Ich hoffe, dass du trotzdem oft eine Angenehme Fahrt hast auch auf meiner Lieblingsline der 615. ;-P

    Ach ja wenn es jemanden interessiert, das Fahrzeug wurde am Folgetag repariert und wurde sofort wieder in den Linienverkehr gegeben. Muss immer grinsen wenn 9766 auf der 615 eingesetzt wird. Ist ja im Endeffekt alles gut gegangen und es waren nur 2 leicht verletzte zu beklagen. Mein Kollege war auch unter 30 km/h. Sah alles schlimmer aus als es in Wirklichkeit war. Bin nur froh das mein Auto nicht wie sonst vor der Garage stand. Sonst hätte sich die Leitplanke schön reingebohrt. :-)
    Ich denke mal das der Ups Fahrer aus seinem fehler gelernt hat und diese Kurve jetzt mit Vorsicht genießt. Wir sind halt alles Menschen und machen auch Fehler.
    Ach übrigens. Die Unfallstelle war nicht mal ne halbe stunde geräumt sind dort schon wieder zwei Autos in einander gefahren. ;-)

    Ich wünsche dir noch einen schönen Sonntag.
    Mit lieben grüßen Jan

  7. Eglatholion GERMANY Linux Mozilla Firefox 2.0.0.6 Says:

    Hallo Jan!

    Nochmals Danke für deine ausführliche Antwort, die einige Fragen beantwortet.

    Als besonders wichtig und hilfreich empfinde ich deinen Hinweis, dass man sich tatsächlich beschweren sollte.
    (Das muss ich dann auch direkt mal dem John unter die Nase reiben. ;-) )

    LG,
    Ace

  8. Eglatholion.de » Blog Archive » Beschwert Euch! GERMANY WordPress 2.2.3 Says:

    [...] habe zu meinem Blogeintrag zum damaligen Busunfall zwei Kommentare vom Jan (selbst Busfahrer) erhalten. Unter anderem schreibt [...]

  9. Der John GERMANY Windows XP Mozilla Firefox 1.0.3 Says:

    Oh Mann, Dahlmann, jetzt zwingst du mich schon, hier in die Diskussion mit einzutreten, obwohl das gar nicht meine Art ist :-P

    Aaaalso:

    1. 10 Minuten Verspätung im Berufsverkehr sind völlig normal und nicht die Schuld der Stadtwerke oder Busfahrer

    2. Wenn man den Plan ändern würde käme der Bus auch mal zu früh und die Rentner und Gothics beschweren sich, dass der Bus länger hält und sie wieder warten müssen

    3. Du kannst gerne diesen Brief schreiben, aber als Planer würde ich den unter Ablage P einsortieren, weil es eben nur 10 Minuten sind und die Unfallgefahr an dieser Stelle bestimmt auch keine Neuigkeit ist

    4. Wie Jan schon erwähnt hat, wenn du um dein Leben fürchtest, sags einfach dem Fahrer oder spring raus, es gibt ja da diese Nothämmer…

    5. Ich glaube auch nicht, dass du den Brief wegen meiner Kommentare nicht geschrieben hast, sondern weil du wegen dem Umzug einfach keine Zeit dazu hattest – ein Rentner hätte die Zeit genutzt ;-)

    6. Ich bin ja absolut dafür, dass man sich beschwert, demonstriert, die Welt verändert…aber mir fallen da spontan wichtigere Themen ein als der Remscheider Busfahrplan, das große EssZett oder die Umordnung der Buchstaben auf der Tastatur ;-P

    7. Warum schreibe ich das eigentlich? Ach ja richtig, hab ja heute frei und somit auch mal ZEIT :-D

  10. Eglatholion GERMANY Linux Mozilla Firefox 2.0.0.6 Says:

    Ich finde das schade, dass dein Beitrag, John, sich dadurch disqualifiziert, dass du mein Schreiben und Handeln (siehe versales Eszett, Mithilfe bei der Entwicklung von Tastaturlayouts, Förderung von Linux und freier Software, Blogging etc.) grundsätzlich als unsinnig abstempelst. Aber nett, dass ich dich immerhin zu einem Kommentar provozieren konnte. ;)

    Noch was zum Thema: Als Autofahrer kannst du ja sicher gut beurteilen, wie schlimm 10 Minuten Verspätung sind – insbesondere, wenn man umsteigen muss. Und auch das Gerase und Geholper bekommst du ja ebenso gut jeden Tag mit.

    Dass die Verspätung nicht schlimm ist, sieht außerdem der Busfahrer selbst – siehe Jans Aussagen – offenbar anders. Denn diese haben, wie wir nun wissen, selbst darunter zu leiden. Ein fairer Zeitplan wäre wohl nötig, um die Situation zu verbessern, und daher ist es allein deswegen schon ein Thema und kein sinnloses Gebrabbel von mir. ;-)

    Ich freue mich immer, wenn Freunde meinen Blog lesen und auch Kommentare schreiben; dies aber nur zu tun, um zu polarisieren, empfinde ich als kontraproduktiv.

    Noch was zu 5.: Ja, das hatte ich auch so geschrieben, dass das der eigentliche Grund war.
    „(Naja, eigentlich hatte ich es schon vor, aber dann habe ich es doch so lange schludern lassen, bis es dafür doch unangebracht spät gewesen wäre.)“
    Lies wenn doch bitte vorher auch, was du zerreißen willst. :-P

    PS: Um auch noch zwei Missverständnisse zu klären:
    Der ursprüngliche Grund für das Schreiben des Blogeintrags war nicht die Verspätung, sondern die zwei selbst miterlebten Unfälle innerhalb weniger Wochen – was aber nach meiner Theorie unmittelbar zusammenhängt.
    Und ich hätte mich ja auch nicht über den Unfall selbst beschwert, sondern über die Umstände, die meiner Meinung nach unter anderem dazu führen können – auch wenn das diesmal (aber so steht es ja auch schon ganz oben) nicht der Fall gewesen ist. Aber verwunderlich wäre es doch nicht gewesen: Massig Verspätung => Rasen => Unfall.

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