Renommierter Datenschützer empfiehlt FDP-Wahl
Trotz dass man mir eigentlich in den Punkten, wo ich mich auskenne, hohe Kompetenz zuspricht, bin ich mit jeglicher politischer Argumentation der letzten Zeit in meinem Freundeskreis gegen die Wand gefahren.
Nun mag das natürlich auch am Thema liegen. Diejenigen, die sich wirklich für Politik interessieren, lassen sich schwer von ihrer festgefahrenen Meinung abbringen. Und auch wenn ich z.B. auch wirtschaftlich vom Liberalismus überzeugt bin, können da die Meinungen natürlich schnell auseinandergehen.
Am meisten Widerspruch erhalte ich allerdings ausgerechnet von meinen Artgenossen: den „PC-Freaks“ und Datenschützern. All jene wollen nun die Piraten wählen.
Dass ich jedoch nicht der Einzige bin, der der Meinung ist, dass nur eine FDP-Wahl die Fortführung der aktuellen Freiheitseinschränkungen eindämmen kann, beweist der Blogeintrag von Dr. Patrick Breyer vom Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung. In diesem Beitrag, den ich heute Vormittag entdeckt habe, argumentiert er in seinem privaten Blog in puncto Datenschutz ähnlich wie ich bei meinen Freunden:
Jede Wahl, die nicht zu schwarz-gelb führt, führt zu der Fortführung der großen Koalition (da alle anderen Alternativen relativ glaubhaft ausgeschlossen worden sind) und somit zu einer Fortführung von der Politik von Wolfgang Schäuble, Brigitte Zypries, Wolfgang Bosbach und Dieter Wiefelspütz.
Eine Piratenpartei – sollte sie die 5 % überhaupt schaffen – in der Opposition vom schwarzroten Monster bringt uns momentan definitiv nicht weiter in Sachen Freiheit und Bürgerrechte.
Aber lest selbst seine komplette Argumentation; vielleicht glaubt ihr diesem renommierten Datenschützer ja mehr als mir:
Bundestagswahl: Freiheitsrechte wählen, Überwachung abwählen – diesmal nur mit der FDP




