Wer es noch nicht mitbekommen haben sollte: Momentan beschäftigt dies die Netzgemeinde:

Netzpolitik.org berichtet hier, hier und hier darüber, Fefe natürlich und auch das Lawblog ist mit von der Partie (uvm.).

Einen sehr guten, viele Blog-Artikel verlinkenden und kompetent und differenziert dargestellten Beitrag bietet aber vor allem das Süddeutsche-Zeitung-Blog „Schaltzentrale“:
http://blogs.sueddeutsche.de/schaltzentrale/2009/09/14/der-krieg-der-kameras/

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Welch unspektakuläre Überschrift für diesen Artikel.

Dennoch: Für mich bedeuten diese Worte viel. Habe ich mich doch früher immer darüber geärgert, nicht studiert zu haben; ich sei zu alt, dachte ich. Und erst die Schmitt konnte mich während meiner Arbeitslosigkeit als Informatiker davon überzeugen, doch noch das Abitur nachzumachen, um danach mein Interesse für Germanistik und Geschichte über das Studium zu vertiefen.

Und hier sitze ich nun – mit einem 1,3er Abi in der metaphorischen Tasche und meinem Studierendenausweis, der diese Woche angekommen ist, in der Hand – und stelle mir meinen Stundenplan zusammen.

Das einzige, was meine Freude ein klein wenig dämpft, ist, dass ich erfahren durfte, dass ich für das Stipendium der „Studienstiftung des Deutschen Volkes“, für das mich das Kolleg als Jahrgangsbester vorgeschlagen hat, zu alt bin. :-/

E-Mail-Adresse über IMAP und GPG-Key sind schon eingerichtet; gleich dann noch den RSS-Feed der Mensa bestellen und den eeePC aufs Uni-WLAN vorbereiten.

Und für die Schmitt ist das Lotterleben jetzt auch vorbei: Jetzt kann ich sie bald über den Campus hetzen und ihr irgendwelche Kurse aufdrängen, die sie meines Erachtens noch dringend belegen sollte.
Wie wär’s zum Beispiel mal wieder mit Alt-Griechisch, Schmitt? Dienstags und Donnerstags. Ich bin schon angemeldet.

Studierendenausweis Ace

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Seit einiger Zeit habe ich ja ein neues Hobby: das Geocachen.

Wem der Begriff nichts sagt – und zu faul ist, den oben verlinkten Wiki-Eintrag in seiner vollen Länge zu lesen –, dem sei hiermit eine Kurzzusammenfassung gegeben:
Man gebe ein elektronisches Gerät (ein GPS-Gerät, um genauer zu sein, vorzugsweise mit Karte, am besten mit topografischer Karte) in die Hand eines Technik-Freaks, der früher als Kind gerne im Wald gespielt hat und/oder der inzwischen alt genug ist, um der Meinung zu sein, mal ab und zu an die frische Luft zu müssen. Dieser suche sich einen Cache anhand von z.B. http://www.geocaching.com/ heraus, entnehme die Start- respektive Zielkoordinaten der Beschreibung und ziehe los.

Mit etwas Glück, Geschick und manchmal auch Verstand (Stichwort Rätselcache/Multicache) findet dieser bei seinen Zielkoordinaten dann eine kleine Dose oder Ähnliches – den Cache – mit Schätzen darin (also z.B. eine Überraschungsei-Figur, eine Spielzeug-Wasserpistole, aber vielleicht sogar eine CD oder ein Buch – oder einen Coin).
Der glückliche Finder trage sich daraufhin ins Logbuch ein (sowie außerdem später noch einmal im Log auf der Webseite), und gegebenenfalls tausche er etwas. Nach dem Wiederverstecken des sogenannten Caches ziehe der Freak entweder zum nächsten Cache oder nach Hause.

Eine echt tolle Sache, die mir ein perfektes Konglomerat aus „Außenwelt“ und Technik zu sein scheint und die mir außerdem nerdig genug ist. 😉

Und am Montag waren der Kai und ich auch mal wieder unterwegs – was die angehängten Fotos dokumentieren sollen.

Und der geneigte Leser solle nicht glauben, dass es bestimmt nur hier und da mal so ein paar Verrückte geben könnte, die diesem Hobby frönen. Just auf dem Ruckweg kamen uns zwei muntere Gesellen entgegen, bewaffnet mit: einem ausgedruckten Zettel, einem mysteriösen Gerät mit Antenne und einer Bierdose.

Sie grüßten uns freundlich, wir grüßten zurück, und zu Hause angekommen vernahmen wir, dass sie nach uns denselben Cache aufgesucht und gehoben hatten wie wir. 🙂

Es lebe die verrückte Welt der Technik!

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