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2010 29 Jan

Er lief zu Fuß

Author: Eglatholion Categories: Allgemein, Kurzgeschichten, Literarisches, Uni

Als er nach draußen trat, war es schon dunkel. Die Hänge zwischen den Universitätsgebäuden waren mit einem reinen und unangetasteten Weiß bedeckt. Die Bäume ließen ihre mit Schnee betupften Wipfel hängen.

Er marschierte los.

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2010 25 Jan

Der König der Tauben

Author: Eglatholion Categories: Allgemein, Kurzgeschichten, Literarisches

Ralfis Tag hatte eigentlich ganz normal begonnen. Auf seiner Regenrinne aufgewacht, ließ er zunächst seine weißen Exkremente unter sich fallen, hoffend, dass er damit einen ahnungslosen Passanten treffen würde. Weiße Exkremente?, von einer Dachrinne? Ja, Ralfi war kein gewöhnlicher Wuppertaler Bürger; genaugenommen war er gar kein Bürger. Bei unserem Protagonisten handelt es sich nämlich um eine Taube. Eine Taube?, mag sich der werte Leser fragen; welcher Hirnrissige schreibt denn eine Geschichte über eine miese Luftratte? Doch wir möchten den geneigten Leser um etwas Geduld bitten. Denn Ralfi war keine gewöhnliche Taube. Ralfi war ab jenem besonderen Tag: Der König der Tauben. Weiterlesen …

Jetzt ist es also passiert …
Auch ich habe mir nun nach einer längeren Zeit des Ignorierens und Unnötigfindens einen Twitter-Account angelegt.

Der Grund, falls sich jemand für diesen interessieren sollte, ist folgender: Die Schmitt schrieb heute Mittag einen neuen Blogeintrag, woraufhin ich ein schlechtes Gewissen bekam und mich ärgerte, weil ich es in letzter Zeit vor lauter Unikram nur noch selten schaffe zu bloggen. Allerdings will ich auch nicht meine täglichen Klogänge oder Ähnliches hier bloggen; wenn ich hier einen Blogeintrag schreibe, möchte ich dafür auch ein wenig Zeit investieren, ein nicht völlig belangloses Topic wählen und mir auch ein wenig Mühe geben. Dafür reicht die Zeit aber nicht immer.

Jedoch, was man eh schon im StudiVZ in den Buschfunk schreit (trommelt?), ist eher geeignet für derlei Gedankenströme – nur dass man mit Twitter eben noch eine bessere Infrastruktur der Vernetzung nutzen kann.

Microblogging. So das neudeutsche Wort für diese neue Kommunikationslawine. Ob sich nun die Follower dafür interessieren, was man schreibt oder nicht, ist erst einmal irrelevant. Man selbst bekommt viel mit – und ob das wiederum interessant ist, ist auch erst einmal irrelevant. Man ist dabei und schwimmt im Strom der über alle erdenklichen elektronischen Kommunikations-Devices über den Globus gesendeten Kurznachrichten. Weiterlesen …

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