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2010 10 Jan

Das Zwitschervögelchen und die kommunikativ-vernetzte Onlinewelt

Author: Eglatholion Categories: Allgemein, Netzkultur

Jetzt ist es also passiert …
Auch ich habe mir nun nach einer längeren Zeit des Ignorierens und Unnötigfindens einen Twitter-Account angelegt.

Der Grund, falls sich jemand für diesen interessieren sollte, ist folgender: Die Schmitt schrieb heute Mittag einen neuen Blogeintrag, woraufhin ich ein schlechtes Gewissen bekam und mich ärgerte, weil ich es in letzter Zeit vor lauter Unikram nur noch selten schaffe zu bloggen. Allerdings will ich auch nicht meine täglichen Klogänge oder Ähnliches hier bloggen; wenn ich hier einen Blogeintrag schreibe, möchte ich dafür auch ein wenig Zeit investieren, ein nicht völlig belangloses Topic wählen und mir auch ein wenig Mühe geben. Dafür reicht die Zeit aber nicht immer.

Jedoch, was man eh schon im StudiVZ in den Buschfunk schreit (trommelt?), ist eher geeignet für derlei Gedankenströme – nur dass man mit Twitter eben noch eine bessere Infrastruktur der Vernetzung nutzen kann.

Microblogging. So das neudeutsche Wort für diese neue Kommunikationslawine. Ob sich nun die Follower dafür interessieren, was man schreibt oder nicht, ist erst einmal irrelevant. Man selbst bekommt viel mit – und ob das wiederum interessant ist, ist auch erst einmal irrelevant. Man ist dabei und schwimmt im Strom der über alle erdenklichen elektronischen Kommunikations-Devices über den Globus gesendeten Kurznachrichten.

Den ein oder anderen spannenden Effekt konnte ich soeben übrigens bereits beobachten:

udovetter
War keine gute Idee, den Drucker vom Schreibtisch auf ein Regal zu stellen. Über die 5-Meter-USB-Verlängerung kommt kein Signal an. vor 11 Minuten via TweetDeck

udovetter
Aktive USB-Kabel? Wieder was gelernt – und gleich eins bestellt. Danke! vor 7 Minuten via TweetDeck


Auch was man z.B. über den Hashtag #daisy gerade so alles im Minutentakt lesen kann, kann durchaus spannend sein.

Noch was anderes: Inzwischen kenne ich nur noch eine einzige Person, mit der ich viel zu tun habe, die nicht im StudiVZ/MeinVZ angemeldet ist. Nun kann man ja über den Gruppenzwang einerseits und sowohl über den Nutzen als auch über die Sicherheit der Social Networks andererseits streiten.
Dennoch werde ich aus den definitiv vorhandenen Vorteilen nun meine Konsequenzen ziehen und von diesem Blog alle persönlichen Bilder (Geburtstage etc.) herunternehmen und sie nach und nach im VZ hochladen. Dort kann ich schließlich bequem und recht zuverlässig konfigurieren, wer diese Bilder sehen darf und wer nicht.
WGT-Fotos bleiben erst einmal hier. Wie ich damit verfahre, werde ich später noch einmal entscheiden.

Im Übrigen: Derjenige – im Freundeskreis auch Gärtnerschmied genannt *g* –, der sich nicht im VZ befindet, wäre eigentlich sogar sehr gut damit bestellt, sich mal dort anzumelden, damit er überhaupt mal sieht – und anschließend kontrollieren kann – welche (zum Teil recht albernen) Fotos doch von ihm im Netz existieren, obgleich er keinen Zugriff darauf hat. ;)

Schließlich habe ich auch Eglathôlion.de noch entsprechend angepasst und in die Sidebar ein Twitter-Widget eingebaut.
Außerdem habe ich das Librarything-Widget aktualisiert und um „Aktuelle Lektüre“ erweitert.

So. Soviel erst einmal von mir. Für heute. An dieser Stelle.
Bleib nur noch die Hoffnung, dass mir durch die heutige Informationsflut nicht bald noch der Kopf platzt. ;)

PS: Achso, und: Schmitti twittert jetzt auch. Der Gruppenzwang Die Gruppendynamik eben.

2 Responses to “Das Zwitschervögelchen und die kommunikativ-vernetzte Onlinewelt”

  1. Seine Arroganz Papst Müsli I. GERMANY Linux Opera 9.80 Says:

    Ich bin StudiVZ-Boykotteur…

  2. Eglatholion GERMANY Ubuntu Linux Mozilla Firefox 3.5.7 Says:

    Stimmt. Dann kenne ich zwei. Aber du warst dennoch nicht gemeint; außerdem bist du ansonsten wenigstens online präsent und erreichbar. Über Twitter z.B., wie ich gesehen habe. ;)

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