Täglich wird meine Seite mehrmals angesurft durch den Google-Suchbegriff „Schloss Burg“ – meist durch die Bildersuche. Der entsprechende Artikel „Mal wieder Mittelalterliches auf Schloss Burg“ enthält auch drei sehr schöne Bilder.

In der Tat ist das kleine Ambiente dort auch immer sehr schön gewesen. Seit einigen Jahren waren Die Schmitt und ich plus Freunde jährlich am 30.04. zu Beltaine beim sog. „Hexenfest“ dort. Aber dieses Jahr werden wir dort definitiv nicht mehr hingehen. Der Dahlmann muss nun letztlich doch einmal die Pfanne herausholen und den Rabenvatter dort hineinhauen.

„4 € (für Gewandete und Studenten)“  – so preise ich begeistert in dem o.a. Artikel an. Und immer waren auch irgendwelche Bands  zur musikalischen Untermalung dabei.

25 € jedoch mussten wir dann letztes Jahr berappen. Ich war so verärgert, dass ich eigentlich wieder gehen wollte, doch waren wir mit einer größeren Truppe da, sodass wir uns dem Massendruck beugten. Die 50 € für die Schmitt und mich zusammen musste ich mir dann erst einmal beim John leihen, dem ich es dann zuverlässig Monate später zurückzahlte.
Eine weitere Frechheit war nicht nur, dass man selbst Wasserflaschen am Eingang abgeben musste, sondern selbst die dort gekauften Getränke konnte man nicht frei umhertragen, da das Marktgelände im Innenhof und das Marktgelände außerhalb dessen durch eine Art Schleuse von einander getrennt waren. Dort standen wackere Gesellen, denen es aufgetragen war, die Freiheit der Marktbesucher einzuschränken. Mit Getränk kam man nicht durch die „Schleuse“. Dies seien zwei verschiedene Märkte, so – oder so ähnlich? –, erklärte man uns. Also keine Chance, gemeinsam frei über das Gelände zu laufen, solange einer in der Truppe noch ein Getränk in der Hand hatte.
Aber für die 25 € werden doch wohl auch mehr Leistung und Programm dabei gewesen sein, mag mancher anmerken wollen. Nun, in der Tat waren bekanntere Bands da, wie Qntal z.B. Allerdings würde ich Omnia im Jahr davor als mindestens ebenso bekannt und großartig bezeichnen.

„Erstaunlicherweise“ ist dieses Jahr nichts von einem größeren Event zu lesen. Auf der Webseite wird ein Markt mit einem Eintrittspreis für 8 €  – Gewandete für die Hälfte, womit wir wieder bei den alten 4 wären – angekündigt. „[F]ahrendes Volk und erfahrene Spielleute“ seien zugegen, heißt es dort. Bekannte Namen sind nicht zu lesen. Offenbar hat der Veranstalter daraus gelernt. An jenem Abend habe ich viele Leute gesprochen, die den Eintrittspreis als unverschämt empfanden und vorhatten, den Markt dieses Jahr zu meiden.

So werden auch wir Beltaine dieses Jahr woanders feiern.

Der Dahlmann ist ein nachtragender Einer.

Ace und Schmitti im Kerker

(für die Google-Bildersuche. :P)

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Wer Germanistik an der Uni Wuppertal studiert, weiß, dass keiner der vorhandenen biblatex-Zitierstile wirklich passt. Ich habe mir die Mühe gemacht, einen solchen zu erstellen, der nahezu alle in der Germanistik-Broschüre definierten Vorgaben erfüllt.

Nahezu deshalb, da die dort beschriebenen Zitierregeln sich leider etwas widersprechen und somit eine perfekte Nachahmung mit biblatex nahezu unmöglich wird. So ist es z.B. inkonsequent, bei unselbstständig publizierten Texten In: Vorname Nachname / Vorname Nachname (Hg.) – und somit weiterhin den schon weiter oben geforderten Delimiter / zu fordern, bei Lexika sowie bei Texten „in ein- oder mehrbändigen Werken desselben Autors“ jedoch auf einmal Komma und abgekürztes u. zwischen den Namen zu verlangen. Auch die Position, an der ein Band angegeben werden soll, ist zu unterschiedlich, um es ohne sehr komplizierte Umwege über die logische Programmierung umzusetzen. Des Weiteren halte ich die Tatsache, dass möglichst alles abgekürzt, Ebenda auf der Beispielseite jedoch ausgeschrieben wird, für äußerst inkonsequent. Somit ahmt der hier vorliegende Zitierstil die Wuppertaler Vorgaben zwar nicht zu 100% nach – und zwar an manchen Stellen aus technischen Gründen, an anderen mit Absicht –, jedoch immerhin fast und schließlich in einer konsequenten Art und Weise; und das ist beim Zitieren schließlich ebenfalls wichtig.

Auch wenn ich diesem Stil diesen sehr spezifischen Namen gegeben habe – eben weil ich ihn speziell für diesen Anwendungsbereich geschrieben habe –, so ist er durchaus für viele andere – wahrscheinlich überwiegend geisteswissenschaftliche – Zitierbedürfnisse geeignet.

Anmerkung am Rande: Wer an dieser Stelle nicht weiß, was LaTeX (sprich: [ˈlaːtɛç]) – außer einem insbesondere an Frauen sehr sexy aussehenden Material – ist, möchte sich über LaTeX informieren oder sich einfach mal im Paket anschauen, was im Quellcode (tex-Datei) steht und was im kompilierten pdf dann herauskommt. Ich kann jedem nur raten, seine wissenschaftlichen Arbeiten nicht mit Word und Co. zu schreiben, sondern ein anständiges Satzprogramm zu verwenden, wenn man – insbesondere bei längeren Arbeiten – verhindern will, dass man sich letztlich nur noch um verschobene Absätze kümmern muss. Wenn man dann noch ein Bibliographie-Programm oder -Plugin zum Zitieren nutzt, kann man auch professionell arbeiten und muss sich nicht mehr darum sorgen, dass irgendwo vielleicht ein Punkt fehlen könnte oder dass etwas nicht kursiv ist.

Hier ist die offzielle Seite mit Download-Link: LaTeX-Zitierstil: uni-wtal-ger

Lizenz ist die LaTeX project public license (LPPL) v 1.3c.

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