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About Ace

Welchem Irren gehört diese Seite, mag sich mancher Besucher fragen.

Nun, ich bin ein einfacher, gothischer Verrückter aus Wuppertal, der erst 2009 sein Abitur am Bergischen Kolleg – jedoch mit 1,3  (ja, ich bin durchaus stolz darauf und erwähne es daher gerne ;) ) – nachgemacht hat und seitdem Germanistik und Geschichte an der Bergischen Universität Wuppertal studiert.

Ace und die Computer
Eigentlich bin ich Linux-Administrator. Seit meinem achten Lebensjahr bastle ich bereits an Rechnern herum, 1994 kaufte ich mir mein erstes Modem und war jahrelang in der DFÜ-Szene unterwegs – eine schöne Zeit, in der, je nachdem in welcher Mailbox man zu Hause war, durchaus mal ein paar Tage vergehen konnten, bis eine quer durchs Internet versandte E-Mail-Antwort ankam. Das erst 1993 entstandene WWW sah noch aus wie ein chaotischer Haufen aus Pixel-Bauklötzen. Im Usenet (ich will gar nicht wissen, wie viele von Euch jungen, DSL-, Highres-Grafik- und Flashverwöhnten sich jetzt wundern, was das wohl sein mag ;) ) und in den Mailboxen spielte damals die Musik.
Seit 1997 „spiele“ ich mit Linux herum. Zunächst beschränkte ich mich auf Serverdienste für meine damaligen, lokalen Windows-Maschinen (*schauder*). Doch einige Monate später lief Linux dann auch auf meinem Desktop. Und das ist auch heute noch so. Ich setze ausschließlich Debian GNU/Linux oder auch mal Derivate wie Ubuntu ein. Mehr über diversen Computer- und vor allem Linux-Kram gibt es auf meiner „offiziellen“ Seite Dahlmann.net zu lesen.

Ace und die Arbeit(slosigkeit)
Ich habe jahrelang im Computerverkauf und -service gearbeitet. Später bekam ich dann die Gelegenheit, tatsächlich als Linux-Administrator bei einem lokalen Internet-Provider arbeiten zu dürfen – und all das ohne eine Ausbildung. :)
Nach einigen Jahren, und nachdem die verschiedenen IT-Berufe nun ebenfalls bereits einige Jahre existierten, dachte ich mir jedoch, es könnte hilfreich sein, offiziell einen solchen Berufsstatus zu haben.
Also beschloss ich, eine Umschulung, die das Arbeitsamt anbot (schulisch mit 9 Monaten Praktikum), zu machen und wurde IT-Kaufmann – und anschließend erstmals arbeitslos.
Denn nach meinem Praktikum wurde ich nicht übernommen. Trotz meiner immensen Berufserfahrung im Computerbereich, trotz meiner beruflichen und (auch in den kommenden Jahren) immer weiter steigenden Kenntnissen im Linux-Bereich und trotz meines guten IHK-Abschlusses war es mir in den kommenden drei Jahren nicht möglich, eine neue Anstellung im IT-Bereich zu finden – egal ob kaufmännisch, technisch oder sonstiges.
Inzwischen mache ich zwar, zumindest in geringfügiger Beschäftigung, wieder den Linux-Admin, doch meinen alten Traum von einer Festanstellung im IT-Bereich habe ich inzwischen aufgegeben.

Ace und der zweite Bildungsweg
Durch meinen Mirja-Schatz erfuhr ich dann vom Bergischen Kolleg. :)
An diesem habe ich 2009 mein Abitur nachgemacht. Ich habe diese Zeit sehr genossen, allein schon insofern, als ich all das nachholen konnte, was ich im ersten Bildungsweg verpasst habe. Und dazu gehören nicht nur Freunde und Spaß in der Klasse, sondern auch Spaß am Unterricht. Denn dieses Mal habe ich das Ganze ja freiwillig gemacht und daher auch die nötige Motivation und den Ehrgeiz gehabt. So brauche ich nun nicht mehr ein 10er-Abschlusszeugnis mit einem Schnitt von 3,8 vorzuzeigen, sondern kann mit einem waschechten Abitur von 1,3 auffahren. :D

Ace und das Studium
Seit Herbst 2009 geht es nun also weiter mit Germanistik und Geschichte an der Bergischen Universität Wuppertal. Ich habe mich an der Uni eingelebt und fühle mich sehr wohl in meinem Studentendasein.

Ace und was die Zukunft bringt
Nun, was die Zukunft bringt, wird sich zeigen (logisch, oder? ;) ) – vor allem, was die genauen Ziele meines Studiums sein werden und welche Jobchancen sich dadurch ergeben werden; doch primär mache ich das Ganze sowieso aus reinem Interesse. Wollte ich Geld verdienen, würde ich BWL studieren und Chef werden. ;)

Ace und die Bücher
Aber ich bin ja sowieso mein eigener Chef, denn ich bin – als Sprachfanatiker, der übrigens momentan aus Spaß an der Freue Altgriechisch lernt – inzwischen als freier Lektor tätig.

Ace, die Freunde und das Gothictum
Ansonsten bleibt mir nur noch zu sagen, dass die Zukunft auf jeden Fall weiterhin viel Spaß und Freizeit mit Freunden mit sich bringen wird. Nie wieder werde ich den Fehler begehen, für eine krankhaft eifersüchtige Frau einen oder mehrere Freunde zu vernachlässigen oder gar aufzugeben, wie ich es vor einigen Jahren einmal getan habe.
Nachdem ich dies glücklicherweise wiedergutmachen konnte, habe ich nicht nur alte Freunde zurückgewonnen, sondern bin auch – ca. seit 2003 – der Einsamkeit innerhalb meines Gothicdaseins entkommen. Hier ist abermals das Internet schuld: 2002 lernte ich einige sehr liebe Leutchen über ein Webforum kennen und kam so nach und nach mit vielen Gleichgesinnten in Kontakt, von denen ich inzwischen einige als Freunde bezeichne.
Das Highlight des Jahres ist für mich inzwischen das WGT (das ich – dummerweise – erst 2005 das erste Mal besucht habe).

Die öffentliche Zurverfügungstellung der WGT-Bilder – zusammen mit ein paar persönlichen Infos über mich – war 2005 daher auch der ursprüngliche Grund für die Entstehung von Eglathôlion.de. Und somit habe ich den Kreis geschlossen. ;)

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