Vor einigen Monaten bereits hatte ich nach meinem literaturwissenschaftlichen nun auch noch einen linguistischen LaTeX-Zitierstil geschrieben, der mit den Vorgaben der Germanistikbroschüre der Uni Wuppertal kompatibel ist.

Ich hatte ihn bislang nicht veröffentlicht, da ich zurzeit bereits an der neuen Version arbeite, die die Änderungen der 5., aktualisierten Auflage von 2012 unterstützt.

Da ich momentan jedoch immer wieder mal Anfragen nach dem Status dieses Projektes bekomme und da der sich ja bereits inoffiziell im Umlauf befindliche Stil, wie ich gehört habe, bereits in einem LaTeX-Seminar empfohlen wurde, veröffentliche ich hiermit nun doch noch die erste Version, die bis zu der 4. Auflage mit der Broschüre kompatibel ist.

Er sollte in Kürze über CTAN erreichbar und somit über die üblichen Distributionen direkt installierbar sein. Darüber hinaus kann man ihn auch direkt hier beziehen:
http://www.dahlmann.net/?Informatives/LaTeX/uni-wtal-lin

Die aktuelle Version 0.2, die die neuesten Vorgaben der linguistischen Germanistik unterstützt, ist zurzeit in der Testphase.

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Wer Germanistik an der Uni Wuppertal studiert, weiß, dass keiner der vorhandenen biblatex-Zitierstile wirklich passt. Ich habe mir die Mühe gemacht, einen solchen zu erstellen, der nahezu alle in der Germanistik-Broschüre definierten Vorgaben erfüllt.

Nahezu deshalb, da die dort beschriebenen Zitierregeln sich leider etwas widersprechen und somit eine perfekte Nachahmung mit biblatex nahezu unmöglich wird. So ist es z.B. inkonsequent, bei unselbstständig publizierten Texten In: Vorname Nachname / Vorname Nachname (Hg.) – und somit weiterhin den schon weiter oben geforderten Delimiter / zu fordern, bei Lexika sowie bei Texten „in ein- oder mehrbändigen Werken desselben Autors“ jedoch auf einmal Komma und abgekürztes u. zwischen den Namen zu verlangen. Auch die Position, an der ein Band angegeben werden soll, ist zu unterschiedlich, um es ohne sehr komplizierte Umwege über die logische Programmierung umzusetzen. Des Weiteren halte ich die Tatsache, dass möglichst alles abgekürzt, Ebenda auf der Beispielseite jedoch ausgeschrieben wird, für äußerst inkonsequent. Somit ahmt der hier vorliegende Zitierstil die Wuppertaler Vorgaben zwar nicht zu 100% nach – und zwar an manchen Stellen aus technischen Gründen, an anderen mit Absicht –, jedoch immerhin fast und schließlich in einer konsequenten Art und Weise; und das ist beim Zitieren schließlich ebenfalls wichtig.

Auch wenn ich diesem Stil diesen sehr spezifischen Namen gegeben habe – eben weil ich ihn speziell für diesen Anwendungsbereich geschrieben habe –, so ist er durchaus für viele andere – wahrscheinlich überwiegend geisteswissenschaftliche – Zitierbedürfnisse geeignet.

Anmerkung am Rande: Wer an dieser Stelle nicht weiß, was LaTeX (sprich: [ˈlaːtɛç]) – außer einem insbesondere an Frauen sehr sexy aussehenden Material – ist, möchte sich über LaTeX informieren oder sich einfach mal im Paket anschauen, was im Quellcode (tex-Datei) steht und was im kompilierten pdf dann herauskommt. Ich kann jedem nur raten, seine wissenschaftlichen Arbeiten nicht mit Word und Co. zu schreiben, sondern ein anständiges Satzprogramm zu verwenden, wenn man – insbesondere bei längeren Arbeiten – verhindern will, dass man sich letztlich nur noch um verschobene Absätze kümmern muss. Wenn man dann noch ein Bibliographie-Programm oder -Plugin zum Zitieren nutzt, kann man auch professionell arbeiten und muss sich nicht mehr darum sorgen, dass irgendwo vielleicht ein Punkt fehlen könnte oder dass etwas nicht kursiv ist.

Hier ist die offzielle Seite mit Download-Link: LaTeX-Zitierstil: uni-wtal-ger

Lizenz ist die LaTeX project public license (LPPL) v 1.3c.

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Krasse Sch…!

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Von: Gerfried Fuchs <rhonda@debian.at>
An: debian-news-german@lists.debian.org
Betreff: Debian treibt Entwicklung der kFreeBSD-Portierung voran
Datum: Thu, 8 Oct 2009 00:49:50 +0200
Benutzerprogramm: Mutt/1.5.20 (2009-06-14)

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Das Debian-Projekt                                http://www.debian.org/
Entwicklung der kFreeBSD-Portierung vorangetrieben      press@debian.org
7. Oktober 2009                 http://www.debian.org/News/2009/20091007
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Debian treibt Entwicklung der kFreeBSD-Portierung voran

Das Debian-Release-Team freut sich bekanntgeben zu können, dass es die
Portierung des Debian-Systems auf den FreeBSD-Kernel für geeignet hält,
mit den anderen Release-Portierungen gleich behandelt zu werden. Es ist
geplant, die kommende Veröffentlichung mit dem Codenamen »Squeeze« als
erste Debian-Distribution mit sowohl Linux- als auch FreeBSD-Kernel
freizugeben.

Die kFreeBSD-Architekturen für die Prozessor-Architekturen AMD64/Intel
EM64T und i386 sind nun Release-Architekturen. Schwerwiegende Fehler auf
diesen Architekturen werden genauso als Release-kritisch angesehen wie
sie es auf anderen Architekturen wie armel oder i386 sind. Falls ein
bestimmtes Paket auf solch einer Architektur nicht gebaut werden kann
oder nicht ordnungsgemäß funktioniert, wird dieses Problem als
Release-kritisch angesehen.

Debians Hauptmotivation für die Einbindung des FreeBSD-Kernels in den
offiziellen Release-Prozess ist die Möglichkeit, seinen Benutzern eine
größere Auswahl der Kernel zu bieten. Ebenso soll dadurch ein Kernel
angeboten werden, der Fähigkeiten wie Jails, den OpenBSD-Paketfilter
und Unterstützung für NDIS-Treiber in einem Kernel der Hauptlinie mit
vollständiger Unterstützung bereitstellt.

Über Debian
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Das Debian-Projekt wurde 1993 von Ian Murdock als wahrhaft freies,
gemeinschaftliches Projekt gegründet. Seit damals ist das Projekt zu
einem der größten und einflussreichsten Open-Source-Projekte
angewachsen. Über dreitausend Freiwillige aus der ganzen Welt arbeiten
zusammen, um Debian-Software zu erstellen und zu betreuen. In über 30
Sprachen übersetzt und eine große Anzahl an Computer-Arten unterstützend
bezeichnet sich Debian selbst als das »universelle Betriebssystem«.

Kontakt-Informationen
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Für weitere Informationen besuchen Sie bitte die Debian-Webseiten
unter <http://www.debian.org/> oder schicken Sie eine E-Mail an
<press@debian.org>.
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