Welch unspektakuläre Überschrift für diesen Artikel.

Dennoch: Für mich bedeuten diese Worte viel. Habe ich mich doch früher immer darüber geärgert, nicht studiert zu haben; ich sei zu alt, dachte ich. Und erst die Schmitt konnte mich während meiner Arbeitslosigkeit als Informatiker davon überzeugen, doch noch das Abitur nachzumachen, um danach mein Interesse für Germanistik und Geschichte über das Studium zu vertiefen.

Und hier sitze ich nun – mit einem 1,3er Abi in der metaphorischen Tasche und meinem Studierendenausweis, der diese Woche angekommen ist, in der Hand – und stelle mir meinen Stundenplan zusammen.

Das einzige, was meine Freude ein klein wenig dämpft, ist, dass ich erfahren durfte, dass ich für das Stipendium der „Studienstiftung des Deutschen Volkes“, für das mich das Kolleg als Jahrgangsbester vorgeschlagen hat, zu alt bin. :-/

E-Mail-Adresse über IMAP und GPG-Key sind schon eingerichtet; gleich dann noch den RSS-Feed der Mensa bestellen und den eeePC aufs Uni-WLAN vorbereiten.

Und für die Schmitt ist das Lotterleben jetzt auch vorbei: Jetzt kann ich sie bald über den Campus hetzen und ihr irgendwelche Kurse aufdrängen, die sie meines Erachtens noch dringend belegen sollte.
Wie wär’s zum Beispiel mal wieder mit Alt-Griechisch, Schmitt? Dienstags und Donnerstags. Ich bin schon angemeldet.

Studierendenausweis Ace

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Ich bin spät mit dem Berichten, aber man kann sogar noch viel zu tun haben, wenn man die Schule hinter sich gelassen hat.
Immerhin sind WordPress plus Plugins endlich wieder aktuell. Und bald kommen dann auch noch die WGT-Bilder usw.

Aber zum Thema! Eine Woche ist es nun her: Es gab Zeugnisse; die Ergebnisse gab es sogar bereits am 10.06.

Nachdem ich also (ernsthaft!) vor 3 Jahren noch gedacht hatte, es sei keine schlaue Idee, jetzt noch das Abitur nachzumachen, habe ich es nun mit einer 1,3 bestanden.

Ich muss sagen, dass ich momentan recht euphorisch bin.
Ich werde nun bald Germanistik und Geschichte studieren können und somit meine wirre, ambivalente Persönlichkeit, bestehend aus Linux-Freak und Literatur-Geschichte-und-Sprach-Fetischist, noch weiter ausbauen.

Ferner habe ich in den letzten Monaten ein paar sehr liebe Personen kennengelernt respektive erneut(!) kennengelernt. *g*

Außerdem habe ich bald wohl ein spannendes „Bewerbungsgespräch“. Näheres wann anders.

Und schließlich habe ich gestern eine E-Mail bekommen, die mich sehr überrascht, aber auch berührt hat.
Btw: Wer noch Mails von mir erwartet, möge versichert sein, dass ich sie noch beantworten werde.

Ach, und übrigens: Mein Abilied, das ich hiermit von meiner Lieblings-Vloggerin k80 playbacken lassen möchte, war folgendes:

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(Queen — Don’t stop me now)

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Wie der „Aktionskreis Vorratsdatenspeicherung“ -> berichtet <-, entstehen durch die Vorratsdatenspeicherung zum Teil bereits enorme Ängste in der Bevölkerung. Diese führen zu einer Vorsichtigkeit in der Kommunikation, die ihrerseits das Leben von Personen einschränkt, Arbeitswege verkompliziert, die Kommunikation in Berufen mit datenschutzkritischen Bereichen (Seelsorger, Journalisten, Anwälte etc.) in ein vormediales Zeitalter ohne Internet zurückversetzt und somit zudem das Gegenteil von dem erreicht, was das Gesetz bewirken sollte.

Etliche Berichte von Betroffenen sind (anonymisiert, versteht sich) für einen Schriftsatz an das Bundesverfassungsgericht zusammengestellt worden, um den dort vorliegenden Eilantrag auf Aussetzung der Vorratsdatenspeicherung weiter zu untermauern.

Dieser ist äußerst lesenswert:
http://www.vorratsdatenspeicherung.de/images/schriftsatz_2008-01-31_anon.pdf

Des Weiteren habe das Verfahren Präzedenzcharakter: „Was passiert, wenn das Bundesverfassungsgericht eine grundsätzliche Entscheidung zur Vorratsdatenspeicherung und der anlaßunabhängigen Überwachung fällt und das deutsche Umsetzungsgesetz aus grundsätzlichen Erwägungen für nichtig erklärt?“, fragt der AK-Vorrat -> in einem anderen Bericht <-.
„Formal blieben in einem solchen Fall die europäische Richtlinie und damit der formale Zwang zur Umsetzung bestehen.“

Auf jeden Fall ist „für die „Massenverfassungsbeschwerde“ des AK Vorratsdatenspeicherung … der Erste Senat des Bundesverfassungsgericht zuständig.“, wie der AK am 30.01.2008 -> berichtete <-.

Zum Schluss möchte ich mich noch für die (immerhin(?)) ca. 50 Leute bedanken, die am Kolleg bei der Aktion mitgemacht haben.

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Nachdem ich gestern – ohne Maiskölbchen! – ins neue Jahr gerutscht bin, ist es nun also soweit: Wir sind – vorerst? – im Jahre 1984.1 angekommen. (Sollte die grausame Entwicklung dahin gehen, dass das Verfassungsgericht die Vorratsdatenspeicherung auch nicht abschmettern sollte, werde ich die kommenden Jahre auch so weiterdatieren.)

In Hamburg gab es einen Trauermarsch, nachdem Bundespräsident Köhler uns das Weihnachtsgeschenk der Unterzeichnung gemacht hat. „Es gab keine durchgreifenden verfassungsrechtlichen Bedenken, die ihn an der Ausfertigung gehindert hätten“, zitiert Heise im oben verlinkten Artikel. Vielleicht hätte man ihm das Grundgesetz vorsichtshalber noch einmal schicken sollen, denn dass er keine Bedenken hatte, ist insofern merkwürdig, als das Gesetz gleich gegen mehrere Grundrechte verstößt – nämlich gegen die Rechte der an den Kommunikationsvorgängen Beteiligten aus Art. 10 Abs. 1 Var. 3 GG (Fernmeldegeheimnis) oder den Art. 2 Abs. 1, 1 Abs. 1 GG (Recht auf informationelle Selbstbestimmung), aus Art. 5 Abs. 1 S. 1 Hs. 1 GG (Meinungsfreiheit), Art. 5 Abs. 1 S. 1 Hs. 2 GG (Informationsfreiheit) und Art. 5 Abs. 1 S. 2 Var. 2 GG (Rundfunkfreiheit).
Die komplette, 160 Seiten starke Beschwerdeschrift ist übrigens durchaus des Lesens oder zumindest Überfliegens wert.

Und während ich stolz bin, einer der über 30.000 zu sein, die nun die Verfassungsbeschwerde eingereicht haben, ärgere ich mich über die Leute, die keine Balance zwischen Datenschutz, Datenparanoia und Nichtstun finden. (more…)

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Ein Partizip, schon knickebeinig,
War mit sich selber nicht mehr einig.
Es meditierte hin und her,
Was für ein Partizip’s wohl wär.

Es liebte schon nicht mehr so recht,
Und liebend paßte also schlecht.
Mit Partizipium I daher
War’s leider Gottes schon nichts mehr.

Geliebt dagegen schien verfrüht,
Weil noch ein Liebesfünkchen glüht.
Ich bin, behauptet’s fest und steif,
Für Nummer II noch nicht recht reif.

Da kam ein Studienrat herbei
Und gab die Note „I bis II“.
So ward dies Partizipium
Ein veritables Unikum.

Nun wußt’s auf einmal, was es war:
Ein ausgefallnes Exemplar.
Nicht I, nicht II – nein, nur ein Zwitter
Und Studienratsgedankensplitter.

P. Schröter

Quelle:

Heinrich Schmeken. Orbis Romanus : Einführung in die lateinische Sprache.
2. überarbeitete Auflage. Paderborn 1991, S. 117.

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Hiermit möchte ich eine Übersicht über die Entwicklung des Heidentums veröffentlichen.

In dieser beleuchte ich die Entstehung sowie die verschiedenen Strömungen des Heidentums, vergleiche anschließend die christlichen Feiertage mit ihren heidnischen Ursprüngen und schließe das Ganze mit einem Blick auf die heute übrig gebliebenen respektive neu entstandenen, heidnischen Bewegungen ab.
Ursprünglich sollte dies nur eine zusätzliche Ausarbeitung (ca. 3 Seiten) für die schriftliche Begleitung zu einem Religions-Referat werden. Durch mein persönliches Interesse, was diese Thematik angeht, sind es jetzt jedoch 13 Seiten und über 4.300 Wörter geworden.
Quellenangaben sind vorhanden, und heraus gebe ich diese Arbeit wiederum unter der Creative Commons Lizenz.

Für Kritik und Verbesserungshinweise bin ich dankbar, da ich aufgrund meines engen Zeitfensters im Nachhinein nicht hundertprozentig sicher bin, ob ich alle Informationen aus meinen Quellen – aus denen ich teilweise nur einzelne Kapitel gelesen habe – fehlerfrei dargestellt habe bzw. ob manche meiner Quellen selbst nicht fehlerhaft oder umstritten sind.
Theologen, Historiker, Hobby-Kritiker sowie natürlich Heiden dürfen sich also gerne austoben. 😛

Viel Spaß!

=> Heiden von damals bis heute <=

Creative Commons License This work is licensed under a Creative Commons Attribution-Noncommercial-No Derivative Works 2.0 Germany License.

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Oder: Fehlendes Engagement, die 2.

Mir wird ja oft nachgesagt, dass ich ständig zu spät käme. Ja gut, „im Prinzip isses so“. Eine halbe Stunde kann man bei mir öfter mal draufrechnen.

Aber wenigstens erscheine ich ÜBERHAUPT!

Für gestern hatten wir – oh ja, trotz der Ferien – eine Redaktionssitzung anberaumt; der Grund war vor allem der, dass wir noch ein Gruppenfoto der Redakteure erstellen wollten – für die kommende Ausgabe.
Der geneigte Leser kann sich nun sicherlich ausmalen, wie sich eine Masse engagierter, munterer Redakteure an diesem Donnerstagvormittag fröhlich vor den Hallen des Kollegs tummelte…

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… ist eins der Dinge, die mich in letzter Zeit enorm ärgern.

Ich rede hier konkret von dem mangelnden Engagement am Kolleg. Kaum einer lässt sich dazu herab, mal etwas für die Gemeinschaft zu tun. Kaum einer lässt sich davon überzeugen, mal außerschulisch etwas Zusätzliches zu übernehmen. Kaum ist es 14:10, verlässt die Meute wie eine in Panik versetzte Herde Antilopen das Gebäude – während ich in Ruhe meine Tasche packe (wie ein normaler Mensch) und entweder gemütlich nach draußen und zum Bus gehe oder – wie so oft – einer meiner Zusatzaufgaben, derer ich mich angenommen habe, nachgehe.

(more…)

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In dieser Geschichtsklausur galt es, ein vorliegendes Bild (im PDF enthalten) zu interpretieren und anschließend in den zeitgenössischen Zusammenhang einzuordnen.
Es zeigt, wie sich das dritte Stand erhebt und heißt „Le réveil du Tiers Etat“.

Die erreichte Note war eine 1-.
Bei dem vorliegenden Dokument handelt es sich jedoch bereits um die verbesserte Abschrift, die ich auch für die Klasse erstellen sollte.
Die (beseitigten) Mängel waren die nicht erwähnten Details zu der Verfassung von 1791 sowie zu den Menschen- und Bürgerrechten. Außerdem löste ich mich im Verlauf der Klausur und meiner Ausführungen etwas zu sehr von der Darstellung. Dies konnte ich natürlich nicht verbessern, da ich die Klausur dafür halb neu schreiben müsste.
Daher „nur“ eine 1-. Aber vielleicht könnt Ihr ja etwas damit anfangen. 😉

Geschichtsklausur: Französische Revolution

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Hallo zusammen,

künftig werde ich hier nun auch Ausarbeitungen und Klausuren, die ich während meiner Kolleg-Laufbahn schreibe, veröffentlichen.

Vielleicht ist das ein oder andere Thema ja für Euch interessant oder gar für eigene Arbeiten nützlich.
Falls Ihr etwas davon für Eure Ausarbeitungen benutzen solltet, vergesst nicht, mich als Quelle zu nennen. Ich werde diese Dinge unter der Creative Commons Lizenz veröffentlichen (als „by“ oder „by-nc-sa“ oder „by-nc-nd“, je nachdem, was gerade benötigt wird).

Btw: Wer sich für die CC-Lizenz interessiert, der möge mal http://creativecommons.org/ besuchen oder sich mal diesen netten Lizenz Assistenten ansehen:
http://creativecommons.org/license/

Ich finde, in einer Zeit der sich häufenden Plagiate und der faulen, rechteunsensiblen Internet-Nutzer sollte man zu solchen Lizenzen greifen. Und die sehr einfach gestrickte und flexible CC-Lizenz kann ich nur jedem ans Herz legen. 🙂

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