Apparently, many people don’t know the difference between a search engine and a browser. =8-O
Kai sent me this link today:
http://googlesystem.blogspot.com/2009/06/browser-is-search-engine.html
^M^M
Apparently, many people don’t know the difference between a search engine and a browser. =8-O
Kai sent me this link today:
http://googlesystem.blogspot.com/2009/06/browser-is-search-engine.html
Welches Glück beschert das Internet doch der Menschheit!
Nicht nur, dass das Zensieren im Iran dadurch nicht mehr funktioniert, noch beeindruckender ist die Geschwindigkeit und die Detailfülle an Informationen, die über die Erdkugel gezwitschert werden.
Will man heute effektiv mitbekommen, wie es in Iran (der Artikel ist — im Gegensatz zu „der Irak“ — laut Wikipedia übrigens falsch) aussieht, so schaut man in die aktuellen Twitter-Messages, wie z.B. in diese hier oder in diese hinter den Links zusammengestellten:
http://www.h3x.no/2009/06/14/i…..e-clashes/
http://www.24-7israel.com/2009/06/iran-on-twitter/
http://andrewsullivan.theatlan…..aily_dish/
Sehr aufschlussreich sind übrigens auch die Kommentare in Nachrichtenblogs. So würde ich die Tagesschau-Berichterstattung zwar als die beste bezeichnen, doch sieht man anhand der Kommentare, wie ausgewählte Bilder dem Zuschauer immer noch nur einen Teil des Ganzen zeigen:
http://blog.tagesschau.de/?p=5771
Wie es auch The Nation schon treffend formuliert hat: Im Iran findet eine Twitter-Revolution statt. Ob eine tatsächliche Revolution daraus werden wird — immerhin sind es die größten Aufstände in Iran seit der islamischen Revolution 1979 —, wird uns in den kommenden Tagen gezwitschert werden.
Sicherlich habt auch Ihr bereits die Petition gegen die „ungeeignete“, „undurchsichtige“ und „unkontrollierbare“ Internetsperre unterschrieben, die das schwarz-rote Monster geplant hat — falls nicht: Bitte hier unterschreiben!
Nun hat die Anzahl der Unterschriften — nach nur vier Tagen! — die 50.000 überschritten, und somit kann die Petition nun vor den Petitionsausschuss. –> http://www.tagesschau.de/inland/petition106.html
Wer nicht weiß, worum es geht: Nähere Informationen gibt es außerdem hier, hier, hier (mit besonders heiklen Infos) sowie (sehr ausführlich): hier.
Soeben ist per Mail die Auswertung des Studenten-Pisa-Tests eingetrudelt.
Gar nicht so schlecht.
Obgleich ich mir ein paar peinliche Patzer geleistet habe.
Hier noch der entsprechende Spiegel-Artikel
PS: Was macht man eigentlich, wenn man sowohl mit WYSIWYG als auch mit HTML und mit vier verschiedenen Browsern und zwei verschiedenen Möglichkeiten, das Bild einzufügen, dabei versagt, diesen SCHEIẞ Umbruch zwischen Bild und Link einzufügen, und Wordpress sich weiterhin weigert — außer schreiend im Kreis zu laufen?
Vor wenigen Tagen las ich die Meldung Rund 1300 Rechner weltweit infiziert – “Ghostnet” spioniert Computer aus.
Über Tausend Regierungsrechner mit hochsensiblen Daten sind über einen Wurm infiziert und über ein Botnetz ausspioniert worden. Mein erster Gedanke war: bestimmt Windows-Systeme. Natürlich nicht ganz ernsthaft, denn wer würde denn Windows auf solch sensible Systeme installieren?
Heise erzählte mir dann weiter:
„Die Spionage-Software könne nicht nur den Mail-Verkehr und Dokumente der befallenen Rechner überwachen, sondern den kompletten PC fernsteuern und angeschlossene Kameras und Mikrofone zur Raumüberwachung einschalten.“
Quelle
Ok. Also doch Windows?
„Die Spionage-Software verbarg sich mittels Rootkit-Techniken im Windows-System und sendete über das HTTP-Protokoll Dokumente und E-Mails an Server in der chinesischen Provinz Sichuan.”
ebd.
Aha.
Heute heißt es nun Spionagenetz “Ghostnet”: Ein “Weckruf für die Politik”.
„”Was wir sehen, ist ein internationales Verbrechen. Wir müssen anfangen, über Wege einer Waffenkontrolle im Cyberspace nachzudenken”, forderte [Ron Deibert, einer der federführende Wissenschafter am Munk-Zentrum].“
Quelle
Mir dagegen stellt sich eine ganz andere Frage:
WAS ZUM GEIER HAT WINDOWS AUF HOCHSENSIBLEN REGIERUNGS-RECHNERN ZU SUCHEN?
Da gehören regierungs-eigene Unix-Systeme mit eigenen Datei- und Verzeichnisstrukturen drauf – selbst Linux hielte ich hier für unangebracht, da es zu standardisiert ist. Eigens entwickelte Regierungs-Unixe mit hochsicheren Kernen sind im Sinne der jeweiligen nationalen Sicherheit gefordert.
WAS HAT EIN ENDBENUTZER-SYSTEM DA DRAUF ZU SUCHEN?
The new methods of the music industry are destroying internet culture on – and together with – Youtube.
Die neusten Methoden der Musikindustrie zerstören die Internetkultur auf – und zusammen mit – Youtube.
I am really pissed off.
Watch the statement of my favourite blogger K80blog:
(jump to min 02:39)
Es gibt eine neue Petition gegen Software-Patente, die ihr bitte alle unterschreibt, meine granatenstarken Freunde!
„Merckle nimmt sich das Leben
Der Unternehmer Adolf Merckle hat sich nach Angaben seiner Familie selbst getötet. Die Finanzkrise und die Notlage seiner Unternehmen hätten ihn “gebrochen”. Merckle warf sich am Montagabend in der Nähe seines Heimatortes Blaubeuren-Weiler bei Ulm vor einen Zug und war sofort tot. [swr]“
(Quelle: http://www.tagesschau.de/ ).
Ich habe da keinerlei Verständnis für. Wenn er sich unbedingt umbringen wollte, warum musste er dann unbedingt vor einen Zug springen? Und dann noch als gebildeter Mann? Und dann noch als Gründer von Ratiopharm? Hätte er da nicht Tabletten nehmen können? Oder es auf sonst eine Art tun, die andere Menschen nicht behelligt hätte?
Ich finde das absolut verantwortungslos, andere derart damit zu konfrontieren; damit meine ich von allem diejenigen, die regelmäßig über die Gleise spazieren und die Gedärme und Bröckchen der Leute aufsammeln müssen.
Das gleiche gilt für Leute, die unbedingt von Hochhäusern springen müssen. Diejenigen, die die zerplatzten Einzelteile sehen oder gar aufsammeln müssen, müssen danach nicht selten in psychiatrische Betreuung.
Und dann die Angehörigen: Muss man denen das antun, dass sie sich nicht an einem Sarg von dem Verstorbenen verabschieden können? Muss man es ihnen antun, dass sie diese schrecklichen Bilder im Kopf behalten müssen, die sie sich nach so einer Aktion zwangsläufig reproduzieren?
Der Suizid erzeugt so oder so die gewünschten Ziele — also neben dem Ableben oftmals eine gewisse Aufmerksamkeit. Wieso muss man diese auf so eine egoistische Art und Weise hervorrufen?
Die Angehörigen, die Bröckchen-Sammler und natürlich der Zugführer (sowie evtl. weitere unfreiwillige „Zuschauer“) sind die einzigen, die ich da bemitleiden kann, die einzigen, die da zu bemitleiden sind.
Zu Weihnachten habe ich eine Karte von meiner Tante Fitti erhalten, die etwas über den Namen „Carsten“ offenbart:
Der Name Carsten stammt aus dem Griechischen und bedeutet:
Der Christ.
Soweit noch nichts Neues.
Gradlinig und ehrgeizig sucht
Carsten den Erfolg. Dabei steckt er
sich selber hohe Ziele.
Voller Harmoniebedürfnis ist er ein
liebevoller und treuer Partner.
Soweit ja auch noch alles korrekt – obgleich mich die Schmitt bezüglich des Harmoniebedürfnisses etwas aufgezogen hat (mit dem Hinweis auf die Kinski-Karte, die ich einst von der Rollenspielgruppe bekommen habe
).
Aber jetzt kommt’s: die Innenseite.
Carstens weltoffener und verläßlicher Charakter sichert ihm alle Sympathien.
*lol* Wie geil. Es kommt noch besser:
Auf der Beliebtheits Skala (das Deppenleerzeichen stammt nicht von mir, sondern ist ein Zitat) steht er
ganz oben. Dabei ist er
eher bescheiden und zurückhaltend.
Großartig.
Vielleicht sollte man den unteren Teil jedoch lieber abändern in so etwas wie:
Carstens weltoffener und verlässlicher Charakter stößt auf völliges Unverständnis.
oder vielleicht besser:
Carstens narzisstischer und hedonistischer Charakter lässt seine Mitmenschen erbleichen.
oder:
Carstens Hybris und Größenwahn sichern ihm konsternierte Blicke.
oder wie wäre es mit:
Carstens exquisite Noten lassen unbescholtene Passanten in Ehrfurcht erstarren.
Der Rest dann vielleicht so:
Auf der Beliebtheitsskala steht er in der Tat ziemlich weit oben (aber nur insofern, als es sich nicht um Mitschüler handelt). Klare Sache, er sieht ja auch echt geil aus.
Dabei ist er natürlich völlig arrogant und überheblich (aber nur gegenüber Leuten, die es sich redlich verdient haben).
Hachja, Weihnachten ist das Fest der Liebe.
Aber das ist ja nun vorbei. *fg*
Der Rest der Karte ist unspektakulär:
Der Namenstag von Carsten
ist der 14. Mai.
Der Namenspatron von Carsten
ist der heilige Christian.
Namensverwandte von Carsten
sind Christer, Karstan und Karsten.